Google Ads: 10 Fehler mit denen viele Kunden Geld verbrennen

Google Ads: 10 Fehler mit denen viele Kunden Geld verbrennen

Google-Anzeigen bieten grossartige Möglichkeiten zur Generierung von Traffic und daraus resultierenden Kontakten oder sogar Umsätzen durch Online-Käufe für ein Unternehmen. Der Einsatz von Google Ads ist weder auf bestimmte Branchen, Dienstleistungen oder Produkte beschränkt, noch auf bestimmte Zielgruppen - und eignet sich sowohl für Werbetreibende mit kleinem Budget, als auch für Google-Ads Neulinge. Eine Google Ads Kampagne durchzuführen ist auch ohne Vorkenntnisse im Prinzip ganz einfach und auch mit wenig Werbe-Etat machbar.

 

Google Ads: Einfach, klar und übersichtlich auch für Anfänger geeignet? Ja, ABER …

Google Ads ist einfach – aber es ist eben nur im Prinzip ganz einfach, da, wie so oft, auch bei einer Google Ads Kampagne der Teufel im Detail steckt: Obwohl Google es seinen Werbetreibenden sehr leicht macht, ein Google Ads-Konto anzulegen und zu betreiben, ist doch der Weg zu einer wirklich erfolgreichen Google Ads-Kampagne sehr viel steiniger. Die Crux liegt in den von Google vorgegebenen Standardeinstellungen, die zwar für die eine oder andere Werbekampagne ideal sein mögen, im Regelfall jedoch nicht wirklich zum Ziel führen, dem Unternehmen unter'm Strich Gewinne zu bescheren. Eher das Gegenteil ist der Fall: Wer aus Bequemlichkeit oder Unkenntnis kein „Finetuning“ der Google Ads-Einstellungen vornimmt, sondern einfach mit den Standardeinstellungen arbeitet, der verfehlt wahrscheinlich nicht nur sein Ziel, sondern gibt am Ende mehr Geld für Werbung aus, als er durch sie tatsächlich einnimmt. Ein verheerendes Szenario gerade für Start Ups und kleine Unternehmen mit dünner Finanzdecke!

10 teure Fehler: Fallen, auf die Werbetreibende bei Google Ads-Kampagnen unbedingt achten sollten sollten

Im Folgenden erklären wir, welche Fehler Werbetreibende bei Google Ads-Kampagnen unbedingt vermeiden sollten, worauf es zu achten gilt und welche Fallen bei Google Ads lauern, die so richtig teuer werden können.

 

1.    Wer bei Google Ads unzutreffende, falsche Keywords nutzt, zahlt drauf
2.    Falsch definierte Keyword-Optionen können teuer werden: der Übereinstimmungstyp / match type
3.    Wer den Bericht zu Suchbegriffen (Search Term Report) nicht nutzt, verpasst die Chance auf Ertragssteigerungen
4.    Wer den Anzeigenrang nicht versteht, verliert das Rennen um Klicks
5.    Anzeigen mit geringer Qualität kosten Geld und bringen nichts
6.    Teures Chaos im Konto: den Überblick verlieren durch eine schlechte Kontostruktur
7.    Auf die eigene Marke bieten: Geld auf's Konto oder Geld aus dem Fenster?
8.    Anrufe von Google Ads und Website: Wer Telefonate nicht auswertet verschenkt Chancen!
9.    Kosten reduzieren, Gewinne maximieren: Google Ads-Optimierung für Mobile Devices

10. Teurer Fehler: Wer die Keyword-Optionen nicht versteht, überbietet sich womöglich selbst.

 

1.   Wer bei Google Ads unzutreffende, falsche Keywords nutzt, zahlt drauf.

 

Gerade bei der Auswahl der Keywords ist grosse Sorgfalt und Genauigkeit geboten, denn erscheint die Anzeige zu einem falschen, weil einfach nicht auf das Angebot zutreffenden Keyword, werden auch die falschen Nutzer auf die Anzeige des Werbetreibenden aufmerksam gemacht. Vergleichbar wäre dies mit dem Schalten einer Anzeige für plastische Chirurgie in einem Tuning-Magazin oder, auf Online-Business bezogen, mit einer Google-Anzeige für einen Hollandräder-Shop unter dem Keyword „Mountainbikes“: Die Besucher suchen nicht das, was der Online-Shop zu bieten hat, klicken die Anzeige entweder gar nicht an oder springen nach wenigen Minuten enttäuscht ab. Unzutreffende, nicht passende und falsche Keywords generieren deswegen nicht die gewünschten Gewinne, sondern produzieren nur Kosten.

Finetuning der Keywords: Die Voraussetzung für eine ertragreiche Google Ads-Kampagne

Insbesondere bei der Auswahl der Google Ads Keywords ist das Finetuning von entscheidender Bedeutung für den Ertrag aus der Google Ads Kampagne. Während in unserem obigen Beispiel des Fahrrad-Shops für Hollandräder „Mountainbikes“ als Keyword völlig kontraproduktiv wäre, erschiene der Suchbegriff „Fahrräder“ schon geeigneter. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar, dass auch „Fahrräder“ ein unzutreffendes, falsches Keyword für eine Google Ads Kampagne wäre, da es eine breite Masse von Besuchern anziehen würde, die alle Fahrräder suchen, z.B. Rennräder, Mountainbikes, Kinderfahrräder, Trekking-Bikes, E-Bikes, Pedelecs, Klappräder und Hollandräder – echte Umsatzkandidaten dieser vielen Besucher wären aber nur die Hollandrad-Interessierten und damit ein Bruchteil aller Besucher, die unter „Fahrräder“ suchen: Viele Klicks und Ansichten, die viel Geld kosten, und nur wenige Klicks, die auch Geld in die mittlerweile fast leere Werbekasse zurück spülen.

Exakte Keywords senken die Kosten und generieren hochwertigen Traffic auf Google Anzeigen

Die Auswahl exakter Keywords setzt also einen Filter vor eine Google Anzeige, der nur diejenigen Nutzer „herauspickt“, die ein reales Kaufinteresse haben könnten und potentielle Kunden und damit Umsatzkandidaten sind. Sie senkt die Kosten und verbessert die Qualität des Traffics auf der Website des Werbetreibenden.

Je feiner abgestimmt die Google Ads Keywords auf das Angebot des Werbetreibenden sind, desto bessere Anfragen erhält er und desto sinnvoller ist seine Investition in diese Google Ads Kampagne. Für einen Online-Händler für Hollandräder würde z.B. das Keyword „Hollandrad kaufen“ ausschliesslich Besucher anziehen, die tatsächlich die Absicht haben, ein neues oder gebrauchtes Hollandrad zu kaufen. Das Keyword „Hollandrad neu kaufen“ würde den Filter weiter verengen und einen qualitativ noch besseren Traffic generieren mit wahrscheinlich hoher Conversion-Rate.

Bei der korrekten Auswahl der Keywords für eine Google Ads Kampagne muss jeder Werbetreibende auch stets im Hinterkopf haben, dass einer tatsächlich Umsatz generierenden Aktion in der Regel mehrere Suchanfragen voraus gehen – z.B. zur Information im Vorfeld, aus Unentschlossenheit oder rein zu Recherchezwecken. Zu allgemein gefasste Keywords bergen daher das Risiko, viele Besucher anzulocken, die (noch) zu keiner weiteren Aktion bereit sind und somit keine potentiellen Kunden darstellen: Keywords, die viel Traffic erzeugen, aber wenig Konversion – und die so dem Werbetreibenden teuer zu stehen kommen können.

Fazit: Je feiner das Google Ads Keyword auf die spezifischen und damit Umsatz generierenden Suchanfragen abgestimmt ist, desto höher die Qualität des Traffics und damit die Conversion-Rate und desto besser der RoI, der Return-on-Investment.

Mit den richtigen Keywords werden Google Ads-Kampagnen zu einer sinnvollen Ergänzung der SEO Strategie im Online Business und E-Commerce.  

 

 

2.   Falsch definierte Keyword-Optionen können teuer werden: der Übereinstimmungstyp / match type

Definieren Werbetreibende ein Keyword für ihre Google Anzeige, so hegen sie die Erwartung, dass die Anzeige geschaltet wird, sobald das Keyword von einem User in die Suchzeile eingegeben wurde. Solange der User exakt mit diesem Wort sucht, funktioniert das auch, doch was, wenn der User zwar, wie in unserem obigen Beispiel, de facto nach einem „Hollandrad“ sucht, aber stattdessen „Fahrrad aus Holland“, „holländisches Modell“ oder sogar nur einen Markennamen eingibt, wie z.B. „Gazelle“. Wird die Anzeige auch bei diesen Suchbegriffen geschalten? Oder fallen alle Suchanfragen für Google Ads unter den Tisch, die nicht exakt mit dem Keyword übereinstimmen? Nicht unbedingt:

Mit der Festlegung eins Keywords im Google Ads Konto wird der zugehörige sogenannte Übereinstimmungstyp, der „match type“ des Suchbegriffs definiert. Auch der Match Type ist wie ein Filter zu verstehen, der vor die Suchanfragen gesetzt wird um Google eine Orientierung zu geben, zu welchen Suchbegriffen die Anzeige erscheinen soll und zu welchen nicht. Als voreingestellter Default-Value ist jedes Keyword des Google Ads Kontos auf „broad match“ gesetzt – weitgehend passend. Ob diese Keyword-Option zum gewünschten Erfolg der Kampagne führt, sollte unbedingt im Einzelnen geprüft werden. Folgende Auswahlmöglichkeiten bestehen im Match Type / Übereinstimmungstyp:

  • broad match – weitgehend passend

Anzeigen mit Keywords, die auf „broad match“ (weitgehend passend) gesetzt wurden, werden zu Suchanfragen veröffentlicht, bei denen eine Übereinstimmung zwischen Keyword und Suchanfrage aus Googles Sicht zumindest im weitesten Sinne gegeben ist. Dies kann durchaus auch tatsächlich der Fall sein, wie zum Beispiel bei „Fahrrad aus Holland“ und „Hollandrad“ – kann aber auch gründlich daneben gehen. Besucher, die nach „Radfahren in Holland“, „Holland mit dem Rad“ oder „Fahrrad mieten in Amsterdam“ suchen, sind mit Sicherheit nicht auf den Kauf eines Hollandrades aus, aus Google's Sicht besteht aber wahrscheinlich dennoch eine Relevanz zwischen Suchbegriff und Keyword und die Anzeige wird veröffentlicht.

  • exact match – genau passende Übereinstimmung

Die Auswahl dieses „match types“ garantiert, dass die Google Anzeige ausschliesslich bei exakter Übereinstimmung von Suchbegriff und Keyword geschaltet wird.

  • phrase match – passende Wortgruppe

Der Übereinstimmungstyp „phrase match“ – passende Wortgruppe - sorgt für eine Veröffentlichung der Anzeige, wenn die in die Suchzeile eingegebenen Begriffe mit einem oder mehreren der definierten Keywords übereinstimmen.

  • modified broad match – modifizierte weitgehend passende Übereinstimmung

Hier wird ein Filter definiert, der vor die Einstellung „weitgehend passende Übereinstimmung“ (broad match) gelegt wird und so die Zahl der nicht relevanten Besucher gezielt verringert.

Fazit: Mit gezielter Auswahl der Keyword Option Match Type / Übereinstimmungstyp eines Google Ads Kontos grenzt ein Werbetreibender den Ermessensspielraum von Google ein und vermeidet so hohe Kosten durch irrelevante Besucher und „leere“ Klicks, die die Conversion-Rate in's Bodenlose und den RoI in den Keller fallen lassen.

  1. Wer den Bericht zu Suchbegriffen (Search Term Report) nicht nutzt, verpasst die Chance auf Ertragssteigerungen

Der Search Term Report von Google erstattet einem Werbetreibenden Bericht darüber, zu welchen Suchanfragen die Anzeige während der 24 Stunden eines Tages geschaltet wurde und liefert damit wertvolle Informationen über die Qualität der Keywords und des Match Types. Im Google Ads Konto ist dieser Search Term Report zu finden unter dem Tab „Keywords“ mit anschliessendem Klick auf die Schaltfläche „Suchbegriffe“ oder „Search Terms“.

Es macht Sinn, den Bericht zu den Suchbegriffen regelmässig, mindestens wöchentlich aufzurufen, zu studieren und zu nutzen – denn jede Schaltung einer Google Anzeige zu irrelevanten Suchanfragen produziert Kosten, die mehr als unnötig und über Veränderungen bzw. Optimierung der Keywords und Einstellungen des Google Ads Kontos vermeidbar sind:

Wurde die Anzeige z.B. häufig zu irrelevanten Suchanfragen geschaltet, so kann einerseits eine Umstellung des Match Types, der Übereinstimmung, erforderlich sein, andererseits aber auch die Definition sogenannter „ausschliessender Keywords“ Sinn machen.

Sinnvoll für ertragreiches Google Ads Marketing: auszuschliessende Keywords festlegen

Über definierte auszuschliessende Keywords weiss Google, zu welchen Suchbegriffen eine Anzeige nicht geschaltet werden soll. Für einen reinen Online-Handel von Hollandrädern wären dies zum Beispiel die Begriffe „mieten“, „leihen“, „gebraucht“ oder „Amsterdam“, zu denen zukünftig keine Google Ads-Kosten mehr entstehen würden.

Fazit: Je mehr auszuschliessende Keywords für eine Google Ads Kampagne definiert werden, mit desto genaueren Ergebnissen kann der Werbetreibende rechnen und damit mit einer immer besseren Conversion-Rate mit entsprechender Ertragssteigerung für das Unternehmen

 

4.    Wer den Anzeigenrang nicht versteht, verliert das Rennen um Klicks

Entgegen der landläufigen Meinung sogar einiger Google Ads-Experten wird die Position der Anzeige, also ihr Rang auf der Suchergebnisseite (SERP), nicht allein von der Höhe des Gebotes bestimmt. Vielmehr positioniert Google jede Anzeige so, dass sie im Vergleich zu den anderen Anzeigen mit denselben Keywords einen Platz erhält, dessen Rang sich aus Gebotshöhe für das Keyword und Qualitätsfaktor des Keywords berechnet. Der Keyword Qualitätsfaktor eines Google Ads-Kontos kann von 1 bis 10 reichen, wobei 1 den schlechtesten und 10 den besten Wert darstellt. Den aktuellen Stand des Qualitätsfaktors / Quality Score eines Keywords können Werbetreibende im Google Ads-Konto überprüfen unter dem Tab „Keywords“ durch Einblendung der Spalte „Qualitätsfaktor“ sowie zusätzlicher Informationen zur Keyword-Relevanz der Anzeige.

Der Qualitätsfaktor eines Keywords ist das Geheimnis des Google Ads-Rankings: der Quality Score

Im Rennen um die begehrten Klicks geht es also zwar auch um Geld, aber in erster Linie um die Optimierung des Qualitätsfaktors eines Keywords zu einer Anzeige. Für Werbetreibende bietet sich damit die Chance, die Position ihrer Anzeigen auch ohne kostenintensive Gebotsanpassungen positiv zu beeinflussen:

Zur Optimierung der Keyword Qualität / des Quality Scores sollte ein Google Ads-Werbetreibender 

  • dafür sorgen, dass die Anzeige eine klare Keyword-Relevanz hat. Dies gelingt z.B. über die Beschreibung der Anzeige und eine Neuordnung des Google Ads Kontos zu mehr Anzeigengruppen mit jeweils weniger verwandten Keywords.
  • Wert auf eine gute und Aufmerksamkeit erregende Gestaltung der Anzeigen legen, die quasi automatisch zu einer hohen Click-Through-Rate führt – ein Indikator für die Qualität einer Anzeige.
  • eine hohe Keyword-Relevanz der Landing Page oder Zielseite, auf die das Anklicken der Anzeige führt, sicher stellen und zugleich eine Landing Page Experience, eine Nutzererfahrung mit guten Inhalten, rechtlich einwandfreien Datenschutzrichtlinien und ohne störende Ablenkungen wie Anzeigen, Pop-Ups oder lästigen Umfrage-Fenstern.

Fazit: Je höher der Qualitätsfaktor bzw. Quality Score des Google Ads-Kontos, desto grösser die Chance, auch bei im Vergleich zur Konkurrenz niedrigeren Geboten auf bestimmte Keywords einen besseren Anzeigenrang in der Suchergebnisliste zu erreichen.

 

 

5.    Anzeigen mit geringer Qualität kosten Geld und bringen nichts.

Es lohnt sich, in die Gestaltung von Anzeigen Kreativität, Zeit und Geld zu investieren, denn auch bei Google Ads setzt sich gute Qualität immer durch, während Anzeigen minderer Qualität letztendlich wenig oder gar nichts bringen.

Ein sehr eindeutiger Indikator für die Qualität einer Anzeige ist die Click-Through-Rate (CTR), die Klickrate. Sie erhöht sich in der Regel mit wachsender Attraktivität und Auffälligkeit von Design und Struktur. Es lohnt sich also, in die Gestaltung der Anzeige Zeit, Geld und Expertise zu investieren und so den Qualitätsfaktor der Google Ads Kampagne zu verbessern und zugleich die Kosten pro Klick zu senken. Attraktive Anzeigen mit hoher CTR weisen typischerweise z.B. folgende Merkmale auf:

  • Title Case: die Grossschreibung aller hierfür zugelassenen Worte und Vermeidung einer durchgängigen Kleinschreibung, z.B. statt „lecker essen in essen“ besser „Lecker essen in Essen“ oder „Leckeres Essen in Essen“
  • Was suchen die Nutzer? Der Anzeigeninhalt (Content) ist die Antwort
  • Call to Action: Integration eines Handlungsaufrufes, wie z.B. „Nutzen Sie Ihre kostenlose Version“
  • Relevante Qualitätssiegel, Auszeichnungen u.a
  • URLs mit relevanten Keywords
  • Klare Benennung von USP und Nutzer-Vorteilen gegenüber Wettbewerbern
  • Verschiedene Formulierungen und sprachliche Stilvarianten werden auf Zielgruppenakzeptanz „ausgelotet“
  • Sonderangebote und Aktionen
  • Konkrete Zahlen und Fakten werden als Erfolgsindikator genannt, z.B. „nur noch 23 von 2654 Artikeln verfügbar“

Google Ads Anzeigenerweiterungen: Wertvolle Möglichkeiten zur Qualitätssteigerung

Ganz wichtig: Ein Google Ads-Werbetreibender sollte immer alle verfügbaren Anzeigenerweiterungen verwenden, die als zusätzliche Informationselemente unterhalb der Hauptanzeige angezeigt werden und nicht nur für den Suchenden wichtige weiterführende Informationen liefern, sondern die Anzeige auch optisch „aufblähen“, sie relevanter und grösser erscheinen lassen. Anzeigenerweiterungen sind z.B.

  • Callout Extension

Nicht anklickbar, zum Einbinden zusätzlicher USP (Alleinstellungsmerkmale) und Nutzervorteilen.

  • Sitelink Extension

anklickbare Links zu weiteren Seiten des Werbetreibenden, die zusätzliche Möglichkeiten der Integration von Call to Action und zusätzlichen Vorteilen bieten

  • Call Extensions

Erweiterung z.B. für Mobilgeräte, die per Klick einen direkten Anruf beim Werbetreibenden ermöglicht

  • Öffnungszeiten, Verlinkung zu myBusiness, etc.

 

 

6.  Teures Chaos im Konto: den Überblick verlieren durch eine schlechte Kontostruktur

Die Strukturierung eines Google Ads Kontos mag auf den ersten Blick nebensächlich erscheinen, ist aber tatsächlich ausschlaggebend für eine erfolgreiche Google Ads-Arbeit, denn wer wegen einer schlechten Kontostruktur den Überblick über seine Google Ads-Kampagnen verliert, der verliert auch viel Geld.

Grundsätzlich strukturiert sich das Ads Konto aus zwei Arten von Containern bzw. Boxen: Anzeigengruppen und Kampagnen.

Gleiche Keywords mit mehreren dazu passenden Anzeigen in einer Box: Google Ads-Anzeigengruppen

Als Anzeigengruppe wird eine Box für eines bzw. mehrere Keywords und eine oder mehrere Ads / Anzeigen bezeichnet, die miteinander verknüpft sind. Als Standardoption bietet Google Ads das Einrichten einer einzigen Anzeigengruppe, unter der alle Keywords und Anzeigen zusammengefasst werden. Diese Kontostruktur ist jedoch nicht optimal, da der Kontoinhaber / die Kontoinhaberin so keine Kontrolle darüber hat, welche Anzeige zu welchem Keyword veröffentlicht wird. Es könnte z.B. schnell passieren, dass zu dem Suchbegriff „Kinderfahrrad für Mädchen“ die Anzeige für Mountainbikes geschaltet wird – was fatal wäre sowohl für die Relevanz als auch für den Qualitätsfaktor.

Besser ist eine Google Ads-Kontostruktur mit mehreren Anzeigengruppen, in denen ähnliche relevante Keywords und die dazu passende Anzeigen zusammengefasst werden:

Hat ein Google Ads-Konto beispielsweise mehrere Anzeigengruppen X und Y, so wird bei Ansprache eines Keywords aus der Gruppe X eine Keywordrelevante Anzeige der Gruppe X geschaltet und bei Ansprache eines Y-Keywords eine der keywordrelevanten Y-Anzeigen.

Über Anzeigengruppen wird es also möglich, ähnliche Keywords zu gruppieren und durch das Verbinden mit einer Anzeige in der Anzeigengruppe die Keywordrelevanz der Anzeige zur Suchanfrage zu gewährleisten. Auf diese Weise stellt ein Werbetreibender sicher, dass der Qualitätsfaktor der Anzeige aufgrund ihrer hohen Relevanz und besseren Click-Through-Rate (CTR) merklich gesteigert wird.

Mehrere Anzeigengruppen in einer Box / einem Container: die Google Ads-Kampagne

Als Kampagne wird in einem Google Ads-Konto eine Box bzw. ein Container bezeichnet, in dem eine oder mehrere Anzeigengruppen zusammengefasst werden. Durch die Einrichtung mehrerer Kampagnen gewinnt ein Werbetreibender eine bessere Kontrolle über die laufenden Google Ads-Werbekampagnen und vereinfacht sowohl die Verwaltung des Kontos als auch die Ausrichtung der Werbung auf Standorte und die Kontrolle über das Werbe-Budget.

 

 

7. Auf die eigene Marke bieten: Geld auf's Konto oder Geld aus dem Fenster?

Ob das Bieten auf den eigenen Markennamen und eigene Produkte eine sinnvolle Strategie ist zum Schutz der Suchpräsenz einer Marke ist umstritten: die Befürworter halten diese Vorgehensweise und die damit verbundenen Kosten für eine sinnvolle Investition zur Abwehr von Konkurrente. Die Gegner verweisen auf Google's Qualitätsfaktor für Anzeigen, der die zweifelhafte Taktik des Bietens auf das Keyword bzw. die Marke des Konkurrenten mittlerweile unnütz gemacht hat, und meinen daher, das Geld sei zum Fenster heraus geworfen …

Markenpräsenz auf Search Engine Result Pages (SERP): Sichtbarkeit ist Hauptsache für die CTR

Ganz unabhängig von dieser Diskussion ist unbestrittene Tatsache, dass ein sichtbarer Markenauftritt in den Search Engine Result Pages (SERP), in dem Suchmaschinenranking, von entscheidender Bedeutung für den Erfolg von Online- und E-Commerce Unternehmen ist. Insbesondere die CTR, die Click-Through-Rate, steht Untersuchungen zufolge in direktem Zusammenhang mit der Position im Anzeigenranking und damit mit der Qualität einer Anzeige.

Ganz konkret bedeutet dies, dass eine an erster Stelle positionierte Anzeige nicht nur qualitativ am Besten zu der Suchanfrage passt, sondern auch mit einer CTR von > 6% rechnen kann. An zweiter Position ist die CTR schon um 1 % auf 4-5 Prozent gesunken, eine Anzeige auf Position 5 hat sogar eine mit >1 % um ganze 5 Prozentpunkte niedrigere Click-Through-Rate als der Google-Ads-Spitzenkandidat auf Platz 1.

Beste Sichtbarkeit auf SERP: Organisches TOP 10 Ranking mit Site Links & Google Anzeige an erster Stelle

Bezogen auf die Frage, ob das Bieten auf die eigene Marke und die eigenen Produkte eine sinnvolle Strategie darstellt, kann also durchaus bejaht werden, dass es Sinn macht, mit möglichst prominent positionierten Anzeigen CTR zu generieren und so zusammen mit guter organischer Positionierung einer oder sogar mehrerer Seiten der Website eine unübersehbare Präsenz auf SERPs zu bilden, an der weder der Nutzer, noch die Konkurrenz vorbeikommt.

Fazit: mit an erster Stelle positionierten Google Anzeigen, mehreren organischen Top-Ten Platzierungen mit Site-Links zu verschiedenen Seiten der Haupt-Website und dem Hinzufügen von Site Link Extensions kann ein Werbetreibender viel Land gewinnen auf SERPs, Konkurrenten den Rang ablaufen und einen grossen Anteil des Gesamt-Traffics zu dem Keyword bzw. Markennamen oder Produkt gezielt auf eigene Webseiten umleiten. Eine lohnenswerte Strategie, die sich bezahlt macht.  

 

 

8.  Anrufe von Google Ads und Website: Wer Telefonate nicht auswertet verschenkt Chancen!

 

Die Nutzung von Google Ads ist nur dann eine sinnvolle Investition zur Generierung von Traffic und daraus resultierendem Gewinn, wenn alle zur Verfügung stehenden Daten über Suchanfragen, Besucher, CTR und Conversions auch tatsächlich genutzt werden zu einer ständigen Optimierung der Google Ads-Kampagnen über Reduzierung nicht erfolgreicher Keywords und Vermehrung Conversion erzeugender Keywords. Ideal lassen sich zu diesem Zweck Google Ads mit Google Analytics koppeln und Hand in Hand nutzen.

Anders als klassische Conversions durch Online-Käufe oder Kontaktdaten-Übermittlung per Formular werden Conversions per Telefon nur selten statistisch erfasst und ausgewertet. Ein grosser Fehler, denn auch diese Umsatz-generierenden Aktionen liefern wichtige Daten über die Nutzer genauso wie über die Funktionalität von Website und Werbekampagne.

Anruf-Tracking-Systeme liefern wichtige Daten für die Optimierung von Anzeigen und Websites

Über die Verwendung eines Anruf-Tracking-Systems wird es Werbetreibenden möglich, auch die Konversion von direkt über die Website getätigten Anrufen zu erfassen und somit die Wirksamkeit z.B. einer Anzeige konkret zu messen. Der Anruf-Tracking-Service, den Google seinen Google Ads-Kunden kostenlos zur Verfügung stellt, ist diesbezüglich eine durchaus überlegenswerte Option, alternativ bieten andere Anbieter Call-Tracking-Software an, die nicht nur die von Google Ads weitergeleiteten Anrufe erfasst, sondern auch andere Quellen für den Traffic einer Website mit in das Tracking von Anrufen einbezieht. Diese, bei Drittanbietern meist mit einer monatlichen oder einmaligen Gebühr verbundenen Tracking-Tools, verfolgen über eine alternative Telefonnummer, die auf der Website des Anbieters angezeigt und über Google Ads aufgerufen wird, den Anruf von Besuchern sowie wichtige Details zu jedem Anruf, wie z.B. das Google Ads Keywords, das bei der Suche abgerufen wurde.

Fazit: über die Implementierung eines Anruf-Tracking-Systems können wichtige Daten z.B. über relevante Keywords erfasst und ausgewertet werden, die ohne eine Anrufverfolgung unter den Tisch fallen und die Statistiken von Google Ads und Google Analytics de facto verzerren würden. Auch Telefonate auszuwerten und die gewonnenen Daten und Erkenntnisse weiter zu verarbeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Keyword-Optimierung und damit der Optimierung von Google Ads-Anzeigen, Google Ads-Kampagnen der Conversion-Rate und letztendlich der Steigerung des RoI einer Website oder E-Commerce.

 

 

9. Kosten reduzieren, Gewinne maximieren: Google Ads-Optimierung für Mobile Devices

 

Die Nutzung mobiler Endgeräte für die Suche im World Wide Web hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und mittlerweile z.T. sogar das Suchvolumen auf Desktops überschritten. In manchen Verbraucherkategorien überwiegt die Suche bzw. Recherche über Smartphones sogar sehr deutlich – eine Entwicklung, die die Betreiber von E-Commerce vor eine echte Herausforderung stellt, denn der Erfahrung nach sind Conversions für Mobile geringer als Conversions für Desktop.

Je nach Budget und Business kann es daher durchaus zweckmässig sein, die Gebote für Mobile Endgeräte anzupassen und damit die Costs per Click, den Betrag, der pro Klick bezahlt werden muss, für Suchen per Mobilgerät zu senken.

Branchenspezifisch verschieden: Conversions über Desktop oder Conversions über Mobile Geräte

Als Unternehmen einer Branche, die insbesondere durch Nutzer von Mobile Devices die meisten Umsätze erzielt, kann es dahingegen Sinn machen, umgekehrt die Gebote für Mobilgeräte im Vergleich zu den Standard-Desktop-Geboten deutlich zu erhöhen und Gebotsanpassungen von bis zu 300 % vorzunehmen.

Fazit: Wer seine Nutzer gut kennt und weiss, ob der grösste Anteil der Conversions über Mobile oder Desktop erzielt wird, dem bietet sich über Google Ads die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren und Gewinne zu maximieren über Gebotsanpassungen. Aus Anrufverfolgung und geräteübergreifendem Tracking sowie detaillierten Analysen und Test der Google Ads wird die Customer Journey transparenter und damit auch das geräteübergreifende Verhalten der Nutzer, die für die Erzeugung von Conversions relevant sind.

 

 

10. Teurer Fehler: Wer die Keyword-Optionen nicht versteht, überbietet sich womöglich selbst.

Dass es wichtig ist, Google Ads von Anfang an richtig einzurichten, sollte jedem Werbetreibenden klar sein. Doch auch bei einer Anfangs perfekt konfigurierten Kampagne kann es im Zeitverlauf notwendig werden, Anpassungen vorzunehmen und Einstellungen zu verändern. Insbesondere die Keywords der unterschiedlichen Anzeigengruppen müssen einer regelmässigen Prüfung unterzogen werden, denn sie sind der Schlüssel sowohl zum Erfolg der Kampagne als auch zu ihrem Scheitern.

Anzeigen unterschiedlicher Gruppen aber mit denselben Keywords überbieten sich gegenseitig

Ein wichtiger Punkt ist zum Beispiel die mehrfache Verwendung ein- und desselben Keywords mit unterschiedlichen Keyword-Optionen. Dies kann leicht geschehen bei einer etwas unübersichtlichen Strukturierung der Google Ads Kampagnen eines werbetreibenden Unternehmens. Das daraus entstehende Problem wiegt jedoch schwer: Wird dasselbe Keyword in mehreren Anzeigengruppen verwendet, so beginnen die Anzeigen, sich untereinander zu überbieten – und das Gebot für das Keyword in einer fortwährenden Rückkopplungsschleife immer weiter in die Höhe zu treiben.

Mit der Mehrfachnutzung eines Keywords zu unterschiedlichen Keyword Optionen kannibalisieren sich Google Ads-Kampagnen also de facto selbst.

Rückkopplung vermeiden durch regelmässige Analyse des Google Ads-Kontos - so geht’s:

Um diesen und weitere Fehler bei der Nutzung von Keywords und Keyword-Optionen zu vermeiden, sollte also auch ein perfekt aufgebautes und sauber gepflegtes Google Ads-Konto regelmässig, aber mindestens alle 7 Tage sorgfältig analysiert, die gesammelten Daten überprüft und Kampagnen entsprechend optimiert und angepasst werden mit dem Ziel

  • weitere auszuschliessende Keywords hinzuzufügen
  • auf Keywords, die den Statistiken zufolge bislang keine Rendite erzielen, nicht mehr oder nur noch geringfügig zu bieten
  • Schwache Anzeigen mit niedriger Klickrate zurück zu stellen bzw. zu pausieren.
  • Mit überarbeiteten oder neuen Anzeigen zu experimentieren zur Steigerung der Klickrate
  • Die geografische Ausrichtung jeder Kampagne zu überprüfen: Passen das Land und die Region oder sind andere Bereiche der Welt erfolgreicher?
  • Die zeitliche Komponente der Anzeigenschaltung zu überprüfen: Gibt es Tageszeiten oder ganze Wochentage die sich als unwirtschaftlich, weil nicht gewinnbringend erwiesen haben und daher Kandidaten für eine sinnvolle zeitweise Anzeigen-Pause wären?

 

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